suicide
Passiv

Heute Nacht geweint wie ein Wasserfall und gestritten wie ne Hysterische. Aber das war heute Nacht. Jetzt ist es hell und das Licht durchstörmt meine Gedanken, sagt mir aber, es war gut, so wie es gestern war. Heute hat meine Schwester Geburtstag, wird 11. Ich besuche sie und schlaf bei ihr. 48 Stunden Maskerade, aber für die kleine doch gerne. Morgen um 13:30 UHR dann Termin bei Thera. Einfach nur mal so zum reden. Ritzdruck habe ich keinen und gewaschen habe ich mich auch erst ein mal. Fühle mich auch nicht mehr ganz so dreckig wie die letzten Tage. Rasierklingen lass ich hier, damit ich erst garnicht auf dumm Gedanken komme. Irgendwie fühle ich mich passiv, als wäre ich zwar in diesem Raum, aber nicht wirklich hier. Als wäre ich unantastbar. Also könnte auch ich nicht berühren. Weit weg. Sehr weit weg. Ob das jetzt so gut ist sei jedem selbst überlassen.....Zumindest hab ich keinen Ritzdruck und habe die Schlaftabletten überlebt....

 

 

Sterben vs. Leben

3 Punkte fürs Leben
3 Punkte fürs Sterben 

9.6.08 11:40
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


zillie (9.6.08 12:05)
Warum sagst Du Maskerade? Gibt es diese Seite nicht auch wirklich in Dir, die sich darauf freut, ein paar unbeschwerte Stunden mit Deiner kleinen Schwester zu verbringen? Die verschiedenen Persönlichkeitsanteile müssen ja nicht immer direkt zusammen passen. Erlaub Dir doch auch mal, das zu genießen.


zillie (9.6.08 12:07)
Und dieses Unantastbar... klingt ein bisschen wie "in Watte gepackt"
Manchmal brauchen wir diesen Schutz, aber wir bezahlen ihn auch mit eingeschränkter Gefühlsintensität. Hat Vor- und Nachteile...

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